Entspannung für Hochsensible Menschen


Ein wesentliches Zeichen von hoher Sensibilität ist eine besondere Empfindlichkeit gegenüber Reizen aus der Umwelt. So werden zum Beispiel Gerüche und Geräusche früh und intensiv wahrgenommen. So lange es sich dabei um subjektiv angenehme Reize handelt, ist für hochsensible Menschen auch alles in Ordnung und sie können ihre besondere Sensibilität genießen.

 

Wenn Umweltreize jedoch als störend erlebt werden, beginnt ein negativer Kreislauf: Die andauernden Störungen lösen Stress aus, welcher die Schwelle der Wahrnehmung noch weiter absenkt. So werden die entsprechenden Reize noch intensiver erlebt. Teilweise wird daraus sogar eine unfreiwillige und besonders belastende Fixierung auf den Auslöser. Auf jeden Fall steigt das Stresserleben mitunter stark an.

 

Kontrolle über den oder die Auslöser zu erlangen ist oft schwierig. So können wir zwar die Augen schließen, für Nase, Ohren, einen "sechsten oder siebenten Sinn" ist dies von der Natur jedoch nicht vorgesehen. Schließlich sollen wir so vor möglichen Gefahren rechtzeitig geschützt werden. Was aber möglich ist: Für mehr Entspannung zu sorgen! Auf diese Weise lässt sich ein Ausweg aus der Negativspirale der Überreizung finden. 

 

Das Autogene Training kann an dieser Stelle helfen. Es gilt als ein erwiesen wirksames Verfahren zur Entspannung, bei dem oft auch Innere Bilder eingesetzt werden. Innere Bilder erleichtern vielen Menschen den Weg in einen entspannten Zustand und vertiefen diesen dann. Da hochsensible und hochbegabte Menschen häufig eine stark ausgeprägte Fähigkeit zur Visualisierung besitzen, kann das Autogene Training gerade für sie besonders geeignet sein.